Hamburger SV U23 – 1. FC Magdeburg 2:0
BIGARNI | 9. Februar 2011Auch Tage nach Beginn der Rückrunde in der Regionalliga für den FCM, fällt mir dazu nichts ein. Auch im neuen Jahr agiert der FCM viel zu harmlos, um Spiele erfolgreich zu gestallten. Es gelten da sicher auch keine Ausreden. Das Problem mit dem schlechten Platz hatten ja schließlich beide. Es wartete in Norderstedt typisch norddeutsches Wetter auf uns. Das bedeutet nichts anderes, als´dass es in strömen regnete. Das sorgte 24 Stunden später zur Absage HSV-St. Pauli in der 1. Bundesliga. Aber die kleinen in der Reionalliga können ja spielen. Der Platz war witterungsbedingt in einen schlechten Zustand. Das Spiel hat es sicher nicht besser gemacht.
Der HSV hatte aber Mitleid mit uns und brachte uns wenigsten vor dem Spiel mit der aufstellung zum lachen. Der FCM-Trainer war immer noch Baumi und auch von den Spielern in der Aufstellung waren einige schon mehrere Monate nicht mehr bei uns. Von den in der Aufstellung genannten war aberLars Fuchs doch auf der Tribüne in Norderstedt zu finden.
Auf dem tiefen Platz bei selbstverständlich strömenden Regen legte der durch Profis (das goldene Fax lässt grüßen) HSV furios los und hätte bereits nach 20 Minuten 2:0 führen müssen. (Volleyschuss,Lattentreffer) Aber der Gott hatte noch ein Einsehen. So lange brauchte der FCM auch, um ins Spiel zu finden. Sie waren so dermaßen von der Rolle, dass man Angst und Bange haben musste. Der Angriff war über die gesaten 90 Minuten nicht vorhanden und auch die Abwehr war nicht Herr der Lage. Die Abwehr sollte wenigstens dann im Laufe der Zeit sowas ähnliches wie sicher werden.
Die beste Chance hatte der FCM nach einem Wolf Kopfball nach etwa 30 Minuten. Im Angriff tat sich wenig bis nichts, auch die aussen liefen sich meistens fest.
Nach dem Wechsel hatte der FCM die erste nennenswerte Chance. (Halke-Kopfball). Dann kam es wie es kommen musste. Nach Vorarbeit von Choupo-Moting (Faxgerät
) stand Ofosu vollkommen frei und hämmerte den Ball ins Tor. Somit stand das Spiel 1:0 und war aus meiner sicht entschieden.
Der FCM kämpfte und bemüte sich zwar – es blieb aber bei Ansetzten. Echte Torgefahr war keine zu spüren. Auch mit 20 Minuten überzahl konnte der FCM nichts anfangen. Torun war so etwa 70 Minute nach Foul am Neuzugang Rodrigues mit der Roten Karte bedacht worden. Das 2:0 in der Nachspielzeit war für den Spielausgang ohne Bedeutung.
Es bleibt wie jedesmal – Hoffen auf Besserung im nächsten Spiel.
3 Spiele – 3 Niederlagen das war eine schlechte Woche
BIGARNI | 27. September 2010Irgendwie muß ich ja solchen Artikel anfangen. Jedenfalls habe ich meine 2. Urlaubswoche ausgesprochen schlecht genutzt. Selbstredend fährt man in der Hauptfußballzeit nicht weg, sondern unterstützt eifrig seine Mannschaft. Ironisch sollte ich meinen, seit ich eine neue Kamera beim Fußball benutze, habe ich deutlichst bessere Bilder von schlechteren Spielen. Wenigstens gege die HerthaU23 zeigts sich deer FCM wieder verbessert – lud den Gegner aber nachwievor zum Toreschiessen ein. Nach nun 4 Niederlagen in Folge bewegt sich der FCM im trostlosen Mittelfeld der Regionalliga. Ob das zum Ende so bleibt, lasse ich mal offen, jedenfalls hat der FCM nach dem furiosen Saisonbeginn, seine Grenzen aufgezeigt bekommen.
Der FCM hat diese Niederlagenserie auch völlig verdient bezogen. Gegen Wolfsburg waren es vor allem die Gäste, welche im gesamten Spiel durch mehr Beweglichkeit, bessere Spielanlage und technische Versiertheit auffielen. Die besaßen auch so im Mittelfeld ein großes Übergewicht. Der FCM fand einfach keine Mittel gegen Wolfburg.
Am Mittwoch ist der FCM in Plauen angetreten. Was meine Mannschaft dort ablieferte, hatte mit Fußball nichts zu tun. Diese Spielweise, das “sich ergeben” kannte ich ja schon von der Mannschaft 2009/2010. Sie zeigten sich dort gegenüber den kämpferisch deutlich überlegenden plauener Spielern als extrem anfällig, besonders im Defensivbereich. Das besonders Negative daran war, bis zur Führung der plauner Mannschaft hatte der FCM eigentlich mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Das Gegentor, welches sicher glücklich, aber keine Schande war, hatte den FCM mehr als nur arg schockiert. Davon hat sich der FCM nie erholt.
Ein neues Glück sollte es am Sonntag gegen die Hertha geben. Blöderweise wurde daraus nichts. Der FCM begann ganz verheissungsvoll (Pfosten nach 4 Minuten). Der Schock für den FCM folgte etwa 10 Minuetn später. Nach einem riesigen Abwehrschnitzer lag der FCM wieder 0:1 zurück (Neuendorf 15. Minute). Der FCM verfiel aber nicht wie in Plauen, sondern wehrte sich gegen die drohende Niederlage. Der Haufen Lizenzspieler in den Reihen der Hertha erwis sich aber als kombinations- und ballsicher. So blieben richtige Chancen und Einschußmöglichkeiten für die Hausherren Mangelware. Aber auch auf der Gegenseite brannte es mehrfach lichterloh vor Tischer. Besonders nach dem Doppelpass kurz vor dem 0:2. Der Anschlußtreffer für den FCM fiel zu spät und brachte auch keine Veränderungen mehr.
Bilder zu den Spielen natürlich bei www.sportfotos-md.com
Auf ein neues in Cottbus…
RB Leipzig – 1. FC Magdeburg 2:1
BIGARNI | 16. September 2010
Ich muss es ja mal so zugeben, wie es ist: Den Artikel über den letzten Sonntag habe ich fast vergessen. Die Unterstützung für den FCM war bei RB mit etwa 5500 Gästefans mehr als nur enorm. Sie haben in der RedBull-Arena ein Heimspiel für den FCM möglich gemacht. Trotz der Niederlage haben die Blau-Weissen aber keineswegs enttäuscht. Sie wurden durch “Sekundenschlaf” in der 2. Hälfte um den Lohn für ihre Bemühungen gebracht. Man muss es so sagen, der FCM hat durch die eigenen Fehler verloren.
Von Anbeginn entwickelte sich ein abwechslungs- und temporeiches Spiel. Beide Mannschaften begegneten sich von Anfang an auf gleichbleibend hohem Niveau. Der besseren Besetzung von RB setzte der FCM vor allem Disziplin und Zweikampfstärke entgegen. Mit Kontern war der FCM immer gefährlich.
Zwingende Chancen blieben in der 1. Hälfte sicher Mangelware. Der FCM hatte sich gegen RB aber sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Nach dem WEchsel war es nicht anders. RB versuchte eine Lücke zu finden, was nicht gelang. Dann kam die 65. Minute und der “Sekundenschlaf”. Erst spitzelte Rost den Ball ins Tor. Als man sich noch nicht wieder erholt hatte, hatte man Frahn vergessen. Dieser traf freistehend zum vorentscheidenen 2:0. Der Anschlußtreffer (Verkic, 90.) war leider zu spät.
Die Mannschaft wurde trotz der Niederlage mit donnerndem Applaus verabschiedet.
Am Freitag in Wilhelmshaven
BIGARNI | 1. September 2010
Ich hab ja ganz vergessen, noch einen Bericht über en Ausflug nach Wilhelmshaven zu schreiben. So der Fußballverband es will, machte man sich an einem Freitag Mittag auf den Weg an die Nordsee, nach Wilhelmshaven. Über solche Ausflüge kann man ja eigentlich nicht meckern. Wilhelmshaven lohnt sich für uns immer. Wie in der letzten Saison sind wir auch diesesmal als Sieger vom Platz gegangen. Die ca. 250 mitgereisten Fans machten das Spiel natürlich zu einem Heimspiel und sahen einen 3:0 Sieg des FCM. Das war das Ergebnis einer kompakten Mannschaftsleistung. Was an Kritik bleibt – Man hätte den Sack früher zumachen müssen und das Spiel so früher entscheiden müssen.
Ich gebe ja mal so zu, vllt. war ich der einzigste, der immer etwas unruhig war. Die Partie war für mich aber erst nach dem 3:0 wirklich entschieden. Die beiden ersten Tore sind ja nach Fehlern der Wilhelmshavener Mannschaft entstanden. Was wäre denn passiert, wenn es den Magdeburgern auch mal unterlaufen wäre. Auch den Vorteil 45 Minuten lang ein Mann mehr zu sein, hat man nicht wirklich bemerkt. Wilhelmshaven hatte auch immer seine Möglichkeiten. Meist warn die nach Standards. Ich muss aber auch sagen, da war bei denen jede Menge Frust im Spiel und genau so wütend sahen die Bemühungen der Wilhelmshavener aus.
Im Gegensatz dazu hat der FCM aus einer sicheren Abwehr heraus konzentriert gewartet und seine Angriffe vorgetragen. Bei einer Führung war das sicher auch relativ einfach. Der FCM hatte auch das ganze Spiel über die größeren Spielanteile und besseren Möglichkeiten. Der FCM hätte einfach höher gewinnen müssen.
Ich bin immer noch der Meinung, dass war gut…
BIGARNI | 24. August 2010So und nicht anders sollte man seinen Bericht über den zweiten Spieltag der Regionalliga Nord aus blau-weisser Sicht anfangen.
Der FCM hat gegen die U23 des HSV prima mitgespielt und sich auch eine Menge Chancen erarbeitet. Das Problem war, sie haben dies nicht genutzt. Das ist eine Aufgabe, welches Herr Kaiser noch lösen muss. Denn Chancen, welche man sich erarbeitet, muss man auch nutzen. Sonst kann ich solche Spiele, wie das am Sonntag nicht gewinnen. Das Spiel über Außen funktionierte eigentlich schon sehr ordentlich, nur irgendwie kamm der letzte Pass nicht an. Genau so verhielt es sich mit den Zuspielen aus dem Mittelfeld. Das letzte Ende war meist ungenau. Auf jedenfall war aber eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Pokalwochenende eine Woche zuvor zu erkennen. Den Unterschied in der ersten Hälfte machte Ben-Hatira aus. Der war größtenteils Alleinunterhalter und für den FCM fast eine Nummer zu groß. Er konnte durchs Mittelfeld fast ungestört passieren und hatte immer noch ein Auge für die HSV Torschußmöglichkeiten. In der 2. Hälfte hatte der FCM das besser im Griff – sie waren einfach konzentrierter und liessen nicht mehr soviel Raum. Nach dem Ausgleich hatte der FCM das Spiel eigentlich im Griff. Leider fehlte die Präzision, um noch zum Sieg zu kommen.
Die anwesenden über 6000 Fans sahen dass genauso. Sie feuerten den FCM immer wieder, trotz Rückstand, an. Auch nach dem Spiel wurde der FCM mit Beifall verabschiedet – Weiter so.
Landespokal Sachsen-Anhalt
BIGARNI | 17. August 2010
Ich wollte mich ja erst gar nicht zum Landespokal hier äussern, aber ich werde es mal doch tun. Am letzten Mittwoch gab es die erste Runde des diesjährigen Sachsen-Anhalt-Pokales. Der Gewinn des Pokales ist ja eines der Ziele, welches der 1. FC Magdeburg hat. Sehen konnte man davon am 11.08. und am14.08. allerdings nichts. Der Gegner der ersten Runde war der VfB Ottersleben aus der 7. Liga. Das störte die Blau-Weissen aber nicht, um haarscharf an einer Blamage vorbeizuschlittern. Der FCM brauchte doch wirklich die Verlängerung um den VFB 2:0 zu besiegen. Das Spiel war sicher zu mehr als 90% Einbahnstraßenfußball und spielte sich immer in Richtung Otterslebener Tor ab. Doch der Landesligist stand sehr kompakt und geschickt in der Abwehr. Die Otterslebener liessen nur wenige Möglichkeiten zu. Dagegen fand der FCM kein Mittel und auch keine Lücke. Der FCM brauchte hier tatsächlich die Verlängerung, um den Bann zu brechen.
Noch viel schlimmer war es in der zweiten Runde. Diese fand am Samstag statt. Gegner war diesmal der MSV Preussen aus der Verbandsliga. Das beste daran war, wir mussten wieder nicht weit fahren. Die Spielstätte war das Heinrich-Germer Stadion. Für die Fans war es ein packendes Duell, ein richtiger Pokalfight. Aus Sicht des FCM aber ganz schlimm. Sie besiegten die tapferen Preussen erst im 11-Meter Schiessen mit 7:6 nachdem es vorher 3:3 und nach Verlängerung 4:4 gestanden hat. Ich will nun aber auchmal was Gutes loslassen. Der FCM hat sich auch von den Nackenschlägen dieses Spiels erholt, das Spiel gedreht und sich wirklich weitergekämpft. Nach dem 1:0 durch einen Freistoß aus etwa 35 Metern dachte man ja, das Spiel läuft in normalen Bahnen. Anfang der 2. Hälfte lag man 3:1 hinten, ging erst wieder in der Verlängerung in Führung und musste dann im 11-Meter Schiessen noch Nerven haben. So in etwa die Kurzform.
Wie gesagt, der FCM ging früh in Führung, liess aber nach 10 Minuten wieder das Fussballspielen weg. Dadurch machten sie ihren Gegner stark. Folgerichtig lag man verdient zur Halbzeit 2:1 zurück. Die Preussen nutzen Ihre Möglichkeiten einfach besser.
Nach dem Wechsel machte der FCM mehr Druck, ohne jedoch spielbestimmend zu werden, geschweige denn irgendwelche großen Möglichkeiten zu haben. Dann eroberten die Preussen einen Fehlpass und plötzlich war der FCM auch 3:1 hinten (56. Minute). An dem Punkt hielt ich das Pokalspiel für verloren. Verkic weckte den FCM aber in der 80. Minute mit einem Sonntagsschuss zum Anschlusstreffer. Etwa 4 Minuten später traf Wolf aus dem Gewühl zum Ausgleich. So ging es in der Verlängereung wieder von vorn los.
In der Zugabe machte Eddy Vorm endlich sein erstes Pflichtspieltor für den FCM. Das gab folgerichtig “Eddy, Eddy” Sprechchöre von den Fans. Aber es dauerte auch nur 5 Minuten bis Knöfler aus einem Strafraumgewühl erneut den Ausgleich erzielte. Dann hatte der FCM im Elfmeterschiessen das bessere Ende für sich…..
Neue Besen kehren gut
BIGARNI | 9. August 2010So kann man wohl den Bericht aus Lübeck wohl anfangen. Neue Spieler, neuer Kapitän, neuer Trainer – den Eintand des FCM kann man in Lübeck als gelungen betrachten.
Dabei fing alles sehr stressig und aufregend an am 1. Spieltag der neuen Saison. Normalerweise ist der Sonntag Vormittag nur für Ausflugsfahrten bestimmt. Es war aber unfassbar viel verkehr auf der A7 inclusive massig vieler Baustellen. Die Punkte an denen man Auto fahren konnte, kann man getrost ausser Acht lassen. Im Stau stehen und 60 und weniger fahren – das alles brachte mich mal wieder zu spät zum Spiel. Ich kann mich mal an Plauen vor Jahren erinnern, da kam das auch mal vor. Sonst bin ich eigentlich die Pünktlichkeit in Person, wenn es um den Fußball geht. Den Anpfiff habe ich diesesmal allerdings verpasst.
Zum Spiel: Die erste Hälfte war ssehr von der Defensive geprägt. Beide Teams lauerten auf die Fehler des Anderen. Wenn es einmal doch vorwärts ging, fehlte die letzte Zielstrebigkeit, der “finale Pass” kam nicht an oder die Distanzschüsse verfehlten mehr oder weniger deutlich das Ziel. Auch aus Standardsituationen entstand keine Gefahr.
Bei mir entstand der Eindruck der Feldüberlegenheit des VfB Lübeck. Diese glich der FCM aber durch seine konzentrierte Spielweise aus. Kurz vor der Hlabzeit hatte der FCM Glück als ein Lübecker knapp am Tor vorbeizog. Die erste Hälfte der ausgeglichenen Partie war zwar arm von Höhepunkten aber irgendwie auch nie langweilig.
Nach der Pause fuhr mir der Schreck in die Glieder als Halke einen Ball für den bereits geschlagenen Tischer von der Linie kratzte. Danach reagierte Kaiser und brachte Georgi für den insgesamt blassen Verkic. Dessen Posten im Sturm übernahm jetzt Wolf.
Das war eine sehr gute Enscheidung. Nach Flanke Georgi erzielte Wolf per Kopf mit der ersten Chance für die blau-weissen das völlig überraschende 1:0. Das Ganze sollte noch besser werden. Nachdem Bauer im Mittelfeld ein Lübecker Zuspiel abgefangen hatte, bediente er Wolf und dieser hatte nach einem Sololauf noch das offene Auge und die passenden Nerven um auf 2:0 zu erhöhen.
Damit war der VfB Lübeck erfolgreich um den Lohn seiner Mühen gebracht. Den Rest der Zeit betrieb der FCM erfolgreich und clever Ergebnisverwaltung. Dem FCM war der Saisoneinstand nach Maß gelungen.
Hutnik Krakow – Hutnik Magdeburg 0:2
BIGARNI | 26. Juli 2010In der Nacht vom Freitag auf Samstag begann der Mainevent unter den Testspielen des FCM zur Saisonvorbereitung 2010/2011. Es ist in unserer Liga sehr selten, dass Auswärtsfahrten in der Nacht zuvor beginnen müssen – auf dem Weg zu Hutnik Krakow nach Polen war das aber genau so.
Ich zähle ja auf Grund meines Alters ja zu der Generation, welche solche Busfahrten ja auch schon damals nach Bordeax erlebt haben. Aber das von damals ist mit dem von heute eigentlich kein Vergleich.
Es wurde bestens organisiert und hat riesiegen Spass gemacht. Da merkt man auch nicht, dass man eigentlich total ko ist. Das Beste war, das war ein Ausflug zu sehr moderaten Preisen. Die Organisatoren hatten sogar an eine T-Shirt Sondergröße gedacht. So habe auch ich dareingepasst. Hoffentlich, dieses mal schon am Anfang des Berichtes, wird es sowas öfters geben.
Nach einigen Getränken im “Zobi” machten wir uns auf den Weg zur Hermann-Gieseler-Halle oder besser gesagt zum blau-weissen Club um die Ecke. Dort zahlten wir alle noch etwas nach, erhielten unser T-Shirt und unsere Eintrittskarte für das Spiel am Samstag Abend.
Nachdem jeder seinen Platz in 5 (!) Bussen gefunden hatte ging es um 1:13 Uhr los. Über die A2 über Berlin, Cottbus, Forst und so weiter…
Ich muss ja mal sagen, ich als großer und breiter Mensch, habe da eigentlich ganz gut gesessen. Das mit dem Schlafen funktionierte allerdings mehr schlecht als recht. Da wir einen netten Busfahrer hatten, bekamen wir alle 2 Stunden die Möglichkeit zum Rauchen. Das war auch gut so. Rauchen ist gesund und auch sehr angenehm. Man konnte ja beiläufig auch frische Luft atmen und sich die Beine veertreten.
Auffallend in Erinnerung bleibt mir noch die Straße nach dem Grenzübergang. Da war man gerade wieder am Einnicken und dann Holter die Polter Plattenbauweise. An Schlafen war jedenfalls nicht zu denken. Später auf dem Rückweg war die Straße dann besser. Es war wohl erst eine 2 spurige Straße, welche später auf 4 Spuren erweitert wurde. Die Polen arbeiten bestimmt auch bald an einem Gastfreundlichen Hinweg. Ich bin da ganz sicher.
Die Busse wurden von den Hutnik Fans an der letzten Mautstelle vor Krakau erspät und zum Stadiongelände begleitet. Das fand ich ganz prima. Blöderweise waren die Ampeln für solchen Konvoi immer zu schnell rot. Aber es klappte alles prima. Ds Stadiongelände von Hutnik wurde kurz nach 12 Uhr erreicht. Die Busfahrer wurden dann auch ziemlich zügig in ein Hotel zum Schlafen gebracht. Dann konnte man sich endlich mal in Ruhe die Beine vertreten. Die Verständigung klappte erstaunlicher Weise sehr gut. Die durchaus vorhandenen Englishkenntnisse waren für alle der einfachste Weg.
Als nächstes wartete dann die Krakauer und viele leckere Getränke. Diese Krakauer war eine der leckersten Stadionwürste, welche ich gegessen habe. Da sollte man sich an vielen Stellen mal ein Beispiel dran nehmen.
Auf dem Nebenplatz fand ein Spiel beider Fanauswahlen statt. Das endete 4:2 für die Gastgeber.
“… Ein Tag der die Fanszene wieder enger zusammengerückt hat, es ist schon fast einmalig, wie alle zusammenhalten, egal ob Mann, Frau, Ultra, Altra, Kutte, Familie, Alt und Jung etc., auch dieses Zusammengehörigkeitsgefühl ist kaum zu beschreiben und dieser gelebte Fanatismus macht echt Spaß und sucht seinesgleichen. Hoffen wir, dass dies auch auf die Mannschaft überspringt und wir alle wieder eine Einheit bilden …”
Aus dem fcmfans-forunm habe ich mal den oberen Absatz geklaut. Genau so und nicht ander kann man das sagen. Aus meiner Sicht ist auch nichts zutreffender gesagt.
Das Spiel war der ausdrückliche Wunsch der polnischen Fangemeinde zum 60. Jahrestag von Hutnik. Beide Seiten nutzen das Spiel reichlich, um sich pyrotechnisch auzutoben. Jede Aktion wurde von der jeweils anderen Fangruppe stürmisch bejubelt. Das hat einfach Spass gemacht. Niemand hat sich daran gestört. Von der Größe des Pyro-Arsenals war ich allerdings sehr überrascht. Hätte ich nicht gedacht. Im Gegensatz zu Deutschland hat sich abeer auch niemand daran gestört. Klasse!!! Genauso hat mir gefallen, dass nachdem Spiel sowohl die blau-weissen als auch die Hutnik-Spieler zum Abklatschen bei den Fans waren.
Das Spiel selber: In der ersten Hälfte zu viele Missverständnisse und Ungenauigkeiten. ausnahme das Tor durch Stiefel mit einem direkt verwandelten Freistoß (40. Minute).
In der zweiten Hälfte nahm die Dominanz der Magdeburger weiter zu. Das Ergebnis hätte nur früher höher ausfallen müssen. Die neue Mannschaft von Hutnik war noch zu harmlos. Der FCM hatte einfach die besseren Chancen und Möglichkeiten dazu. (Verkic, Becker).
Das Spiel war aber nur die schönste Nebensache der Welt. Der Ausflug nach Polen hat einfach Spass gemacht und die Fans sind weiter zusammengerückt. Natürlich haben die Polen noch nie soviel Bier umgesetzt wie in diesen Stunden. Das Feiern hat einfach alles andere in den Schatten gestellt.
Nocheinmal an Alle – Danke für dieses Erlebnis.
Hutnik – Magdeburg schaaalllaaaalllaaaa
Saisonauftakt in der MDCC-Arena
BIGARNI | 17. Juli 2010Gestern abend fand bei Hochsommerlichen Temperaturen die offizielle Saisoneröffnung 2010/2011 für unseren 1. FC Magdeburg statt. Vor dem Spiel wurde die Mannschaft, jeder Spieler einzeln, vorgestellt. Es bleibt nun, dem Verein viel Glück und eine erfolgreiche Saison zu wünschen. Natürlich trat die Mannschaft in ihren neuen Trikots inclusive neuem Hauptsponsor auf.
Die 3000 Zuschauer sahen einen sehr ordentlichen Auftritt des FCM und sind auch sicher zufrieden nach Hause gegangen. Es sollte niemand bereut haben, sich für die MDCC-Arena und gegen den Badesee entschieden zu haben.
Der FCM landete mit dem 1:1 gegen Wolfsburg nämlich einen Achtungserfolg. Man kann ja sagen, was mann will, aber ein 1:1 gegen einen 3 Klassen höher spielenden Gegner, das hat was. Ob man die Vorbereitungsphase oder das Wetter als Ausrede anbringt, ist egal, das trifft für beide zu. Der Vfl ließ es ruhig, teilwweise überheblich angehen. Infolge dessen, war nicht nur der munter mitspielende FCM die bessere Mannschaft, sondern hatte auch die besseren Chancen. Waas wäre, wenn Halke, Wolf, Verkic getroffen hätten? Unser Trainer hatte schon recht, das größte Manko der ersten Hälfte war die Chancenverwertung. Zur Pause wurde der FCM zurecht mit viel Beifall bedacht.
Die zweite Hälfte begann noch besser. Nach einem Stiefel Freistoss stand Georgi am langen Pfosten goldrichtig und traf zum 1:0. Was nach der ersten Hälfte mehr als verdient war. Blöderweise lies der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Der VFL glich nach 50 Minuten nach einem Abwehrfehler aus. Im weiteren Verlauf hatten beide, denen man jetzt auch die Temperaturen anmerkte, noch ihre Möglichkeiten, es blieb aber beim für den Vfl eher schmeichelhaften 1:1. Nach Spielende gab es jede Menge Beifall für den FCM.





